Vom PC zum Smartphone – flexibel lernen dank Responsive Design

Kennen Sie das auch: Sie sitzen in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit und schlagen auf dem Smartphone  noch schnell die Öffnungszeiten eines Geschäfts nach, wo Sie nach Feierabend noch hin möchten. Oder Sie lesen die neuesten Nachrichten. Die Art, wie wir das Internet nutzen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Mobile Endgeräte machen eine flexible Nutzung möglich. In diesem Zusammenhang fällt immer häufiger der Begriff ‚Responsive Design‘. Doch was bedeutet ‚Responsive Design eigentlich?

Fit für alle Bildschirmgrößen

Die meisten Webseiten, auf denen wir uns täglich so flexibel bewegen, haben eines gemeinsam – sie reagieren auf unser Endgerät und stellen die Inhalte entsprechend dar. Im Responsive Design steht das ‚Responsive‘ für ‚reagierend‘ oder ‚antwortend‘. Im Klartext: Die Webseite reagiert auf unser Endgerät und stellt die Inhalte je nach Bildschirmgröße so dar, dass wir die Webseite unabhängig vom verwendeten Endgerät nutzen können. Dabei werden die Inhalte entsprechend runterskaliert.

Responsive Design im Lernprozess – Skalierung oder neues Konzept?

Nicht nur die Art, wie wir das Internet nutzen hat sich verändert, sondern auch wie wir lernen. Immer häufiger schlagen wir schnell auch mal Infos unterwegs nach. Daher spielt auch in Lernprozessen das Responsive Design eine immer größere Rolle. Wurde das web-based Training bisher am PC durchgeführt, verlagert sich das Lernen häufiger auch auf Tablets oder eben Smartphones. Das mobile learning wird ein immer größeres Thema.

Doch hier stellt sich gleich die Frage: Soll das web-based Training auch einfach runterskaliert werden, damit man von unterwegs darauf zugreifen kann? So einfach ist das nicht! Ein web-based Training ist eine in sich geschlossene Lerneinheit zu einem bestimmten Thema, das interaktiv und multimedial aufbereitet ist. Meistens wird ein web-based Training für größere Bildschirmauflösungen wie PCs entwickelt und kann je nach Umfang viele Inhalte vermitteln. Die Bearbeitung eines web-based Trainings ist zwar ort- und zeitunabhängig und flexibel, doch bedarf es einer konzentrierten Bearbeitung.

Im Bereich mobile learning hingegen verhält es sich etwas anders. Wie das Wort schon sagt, sind wir mobil, wenn wir lernen. Beim mobile learning lernen wir z. B. auf dem Weg zur Arbeit. Wir schlagen schnell etwas nach, während wir auf den Bus warten und überbrücken somit Zeit. Das heißt, viele Orte können zum Lernen genutzt werden.

Das hat Auswirkungen auf die Nutzung von web-based Trainings im Responsive Design. Durch die Mobilität haben wir vielleicht nicht immer genug Zeit und einen ruhigen Ort, um ein web-based Training konzentriert durchzuarbeiten und müssen es häufiger unterbrechen. Wurde ein web-based Training zudem für größere Bildschirmauflösungen produziert, könnte es im Responsive Design auf einem Smartphone zu Schwierigkeiten in der Darstellung führen.

Fakt ist, es gibt viele Wege das Responsive Design auch im Lernprozess zu nutzen. Doch vorab gilt es die Lernsituation im Bereich mobile learning zu prüfen und zu analysieren: Was braucht der Lernende eigentlich, wenn er mobil ist? Wie viel Zeit hat er? Hat er Kopfhörer, die er nutzen kann? All diese Fragen sind wichtig für die ideale Nutzung des Responsive Designs für mobile learning.

Die Zukunft des mobile learning: „Ein Lernnugget to go, bitte.“

Lernnuggets könnten die Antwort sein, d.h. ein web-based Training wird in kurze Lernhäppchen gesplittet, die sich schnell zwischendurch konsumieren lassen. Auch die inhaltliche Tiefe und Darstellung der Inhalte werden gezielter auf das mobile learning ausgerichtet.

Fest steht, das Responsive Design bietet auch für Lernprozesse Chancen. Die Herangehensweise ist jedoch entscheidend. Haben Sie Lust darauf, mit uns gemeinsam diese neuen Chancen zu erschließen? Dann freuen wir uns auf Sie! Die Technik entwickelt sich weiter, wieso nicht auch eLearning?

Autor: Karina Puccio

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